Dank der KP II-Mittel, die vor einigen Jahren zur Ankurbelung der Konjunktur flossen, ist Linnich auf der schnellen Datenautobahn
(das heißt 50 MBit/s) unterwegs.

Ganz Linnich?

Nein!

Ein Dorf und ein Neubaugebiet müssen noch auf der holprigen Daten-Landstraße fahren.

Hottorf wurde bereits vor einigen Jahren, bevor die KP II-Mittel flossen, von Titz aus näher an die schnellen Glasfaserkabel herangebracht. Das letzte Stück von Ralshoven ist aber noch altes Kupferkabel, sodass nur Geschwindigkeiten von 16 MBit/s erreicht werden. Das war damals ein echter Fortschritt, und Hottorf war viel schneller unterwegs als der Rest von Linnich!

Leider hatte das zur Folge, dass Hottorf nun zu gut versorgt war, um dann bei Verteilung der
KP II-Mittel berücksichtigt zu werden.

Das Neubaugebiet von Welz ist das andere unterversorgte Gebiet. Dort ist das Ende der Glasfaserleitung samt Verteilerkasten so weit weg von den neuen Häusern, dass nur sehr eingeschränkte Geschwindigkeiten erreicht werden.

Jetzt gibt es wieder ein Förderprogramm,  das unterversorgte Gebiete im ländlichen Raum mit schnellem Internet versorgen soll. Schnell heißt in diesem Falle mindestens 50 MBit/s, sodass jetzt auch Hottorf wieder förderfähig ist.

Die CDU hat daher den Antrag an die Stadt gestellt, rasch Förderbedarf beim Kreis Düren anzumelden, der seinerseits bereits Fördermittel beim Land beantragt hatte.

Die Stadt hat erfreulicherweise sofort reagiert und bereits vor der nächsten Ratssitzung den Antrag auf den Weg gebracht, sodass dann dort berichtet werden konnte, dass "alles seinen Gang gehe".

Wie schnell und wie viel Geld nun aus Düsseldorf bzw. Düren kommt, werden wir sehen. Aber die CDU bleibt dran am Thema! Wir werden hier weiter berichten.

 

Den Antrag der CDU-Fraktion finden Sie hier.

Auch den Jülicher Nachrichten war das Thema einen Artikel wert. Diesen finden Sie hier.